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Willkommen bei der Deutschsprachigen Gesellschaft für
Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII)

Die Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII)  wurde im Jahr 1986 als europäische, deutschsprachige Gesellschaft von Katarakt- und refraktiven Chirurgen gegründet.

Die DGII fördert als gemeinnütziger Verein die wissenschaftliche und praktische Tätigkeit auf dem Gebiet der intraokularen Implantation von Linsen sowie der Katarakt- und refraktiven Chirurgie des Auges durch Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen und durch Anregungen wissenschaftlicher Arbeiten. 

Die DGII hat auch zum Ziel, über die Doppelmitgliedschaft in der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) internationale Kontakte zu vertiefen. Dank des Engagements der Europäer gelang es, ab 1996 gleichberechtigt mit den US-Amerikanern die auflagenstärkste ophthalmochirurgische wissenschaftliche Zeitschrift, das Journal of Cataract and Refractive Surgery (Impact Factor 2.285 im Jahr 2008) herauszugeben.

 

Neuigkeiten

Marcus Blum

Neuer DGII Vorstand gewählt

Auf der 32. Tagung in Dresden wurde der Vorstand der DGII neu, bzw. wiedergewählt. Der geschäftsführende Vorstand besteht nun aus dem Päsidenten Herrn Professor Dr. H. Burkhard Dick (Bochum), dem Generalsekretär Herrn Prof. Dr. Gerd U. Auffarth (Heidelberg) und dem Schatzmeister Herrn Priv.-Doz. Dr. Christopher Wirbelauer (Berlin).
Erstmalig in den Vorstand gewählt wurde Herr Professor Dr. Marcus Blum (Erfurt).

DGII-Vorstand in der Übersicht


DGII Einladung 2018

32. Kongress der DGII 2018 vom 15. - 17. Februar 2018 in Dresden

32. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie mit Wet-Labs, Kursveranstaltungen, Programm für Pflegepersonal.

INFORMATIONEN/TAGUNGSHOMEPAGE

PROGRAMM ALS PDF

TAGUNGSANMELDUNG


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Die Augenchirurginnen im Dialog

Nach dem letztjährigen erfolgreichen DGII-Debüt der ,Augenchirurginnen’ mit einer eigenen wissenschaftlichen Sitzung auf der Jahrestagung in Dortmund bietet die DGII nun zum zweiten Mal auf ihrer diesjährigen Jahrestagung in Dresden den Augenchirurginnen eine Sitzung im offiziellen Programm an. 
Seit der Gründung des Netzwerkes ‚Die Augenchirurginnen’  (www.augenchirurginnen.de) im Jahr 2012 liegt das Hauptziel in der Unterstützung von Augenärztinnen auf ihrem chirurgischen Weg. Ausgangssituation war der unterrepräsentierte Frauenanteil in Führungspositionen in Relation zum Geschlechtereinstieg in der Augenheilkunde. Mit Industrieunterstützung gelang es in den letzten 5 Jahren, das Netzwerk kontinuierlich auszubauen. An zahlreichen Veranstaltungen wurden spezifische Themen vom Coaching über Kommunikation bis zum Power Wetlab zur Förderung der mittlerweile über 300 Mitglieder starken Gemeinschaft erarbeitet.
Für das Sitzungsprogramm unter der Leitung von Frau Prof. Maya Müller und Priv. Doz. Dr. Anja Liekfeld konnten drei erfahrene hochkarätige Referentinnen gewonnen werden, die das Thema der Karrierewege unter dem Einfluss von Gender-Diversity aus unterschiedlichsten Richtungen beleuchten.
So führt Dr. Gerlinde Kempendorff-Hoene als Kennerin der Sprache mit langjähriger Bühnen- und Coach-Tätigkeit in das Thema der geschlechterspezifischen Kommunikation am Arbeitsplatz ein. Vor allem auch die nonverbale Ebene von Kommunikation mit Körper, Stimme, Emotion und Stil kann für Missverständnisse oder aber auch für das Gelingen von Kommunikation verantwortlich sein. In Arbeits- und Machtstrukturen kann es hilfreich sein, eine klare Arbeitssprache zu vereinbaren.
Frau Prof. Claudia Schmidtke beleuchtet das Thema der Frauenförderung, speziell in der Medizin und Chirurgie, aus politischer Sicht. Sie ist als habilitierte Herzchirurgin in Führungsposition mit abgeschlossenem ,Master of Business Administration Health Care Management’ und als Mitglied des Bundestages dafür besonders prädestiniert. Es geht vor allem um die Frage, wie relevant eine politische Förderung von chirurgisch tätigen Frauen auch für die Gesellschaft der Zukunft ist.
Die konkrete Karriereplanung der individuellen Augenärztinnen auf dem Weg zur chirurgischen Tätigkeit nach dem Motto „mit dem zweiten Auge siehst du besser... Karriereplanung mit Mentoring für Chiruginnen“ stellt Dr. Bettina Jansen-Schulz dar. Sie hat mehrere Mentoringprojekte, u.a. für Ärztinnen an der Universität Lübeck, entwickelt und weiß, dass Karriereplanung für Augenchirurginnen, wie auch in anderen chirurgischen Bereichen für Frauen nach wie vor schwierig ist - aufgrund von mangelnden Unterstützungsstrukturen, von Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der konsequenten Stärkung von Augenärztinnen für Führungspositionen. Häufig finden interessierte Ärztinnen nicht genug Beratung zu einer strategischen Karriereplanung. Jansen-Schulz geht in ihrem Vortrag neben den üblichen Strategien der Karrierplanung auf die Rollen und Erwartungen im Mentorinprozess ein und gibt einen Ausblick auf das Cross-Mentoring als eine von vielen Mentoringmethoden.
Ohne Bereitschaft des Auszubildenden, der Chefärztin oder des Chefarztes, die spezifischen Herausforderungen in der Förderung von Chirurginnen in der Augenheilkunde anzunehmen, kann eine Chancengleichheit jedoch nicht erreicht werden. In der Sitzung sollen Strategien und Möglichkeiten diskutiert werden, wie Frauen so gefördert werden können, dass es in der Alltagsstruktur für alle Beteiligten gewinnbringend ist. Denn Frauenförderung geht uns angesichts des zunehmenden Ärztemangels alle an – die Männer, die gesamte Augenärzteschaft und die Gesellschaft. Die ,Augenchirurginnen’ wollen dazu beitragen, dass die Ophthalmochirurgie weiblicher wird und ein lebendiger und unterstützender Austausch stattfindet und die Augenheilkunde für die Zukunft entsprechend der Genderentwicklung in der Medizin aufgestellt ist. Männer herzlich willkommen!

A. Liekfeld, Potsdam


DGII Aktuell Titelseite Feb. 2018

DGII Aktuell

Februar 2018

- 32. Tagung der DGII in Dortmund vom 15.02. bis 17.02.2018
- Die DGII in Dresden 2018 - Grußworte des Präsidenten-
- Online-Plattform IOL Con
- Intraokularlinsen mit erweiterter Schärfentiefe an der optischen Bank
- Erfahrungen mit dem Callisto-System zur Implantation von torischen IOL
- Makula-IOL bei AMD
- Trabekulektomie ab interno mit dem Kahook Dual Blade – erste klinische Erfahrungen

DGII Aktuell downloaden / drucken (PDF, 4 MB)



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DGII Umfrage 2018 und Ergebnisse 2016

Intraokulare Operationen im Jahr 2018:
Aktuellen Umfrage von DGII, DOG, BVA und BDOC

Download Umfrage als PDF
Download Anschreiben Umfrage als PDF
Ergebnisse der DGII Umfrage 2016


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DGII empfiehlt die neue europäische Zertifizierung FEBO-CR für Spezialisten in der Katarakt- und Refraktivchirurgie

Die Operation der Katarakt und die operative Korrektur von Fehlsichtigkeiten, die refraktive Chirurgie, stellen heutzutage die häufigsten Eingriffe in der Augenheilkunde dar. Die Kataraktoperation ist sogar die am meisten durchgeführte Intervention in der gesamten Medizin. Beides sind Schwerpunkte in Forschung und Patientenversorgung der Mitglieder der DGII.
Zu Beginn des Jahres hatten zwei führende Fachgesellschaften in der Augenmedizin, das EBO (European Board of Ophthalmology) und die ESCRS (European Society for Cataract and Refractive Surgery) angekündigt, dass auf die Operation des Grauen Stars sowie auf refraktive Chirurgie spezialisierte Augenchirurgen ihre hohe Qualifikation mit einem neu geschaffenen Diplom belegen mögen. Um dieses Diplom zu erhalten ist neben einer umfassenden chirurgischen Erfahrung sowie einer geforderten Zahl von wissenschaftlichen Publikationen auf diesen beiden ophthalmologischen Spezialgebieten auch die Ablegung einer schriftlichen und mündlichen Prüfung vor einem von den beiden Gesellschaften bestimmten Expertengremium notwendig. Während des ESCRS-Kongresses in Lissabon wurde diese Prüfung nun erstmals abgehalten. Von 33 Kandidaten, die aufgrund der hohen Anforderungen überhaupt nur zugelassen wurden, bestanden lediglich 15 Augenspezialisten dieses Examen - davon zwei aus Deutschland: Professor Dick, Präsident der DGII und AECOS, und der Münchener Operateur Dr. Tobias Neuhann. "Selbst für einen Spezialisten", so erklärte der Klinikdirektor der Universitäts-Augenklinik erleichtert und erfreut angesichts des Diploms mit der Bezeichnung FEBO-CR (Fellow of the European Board of Ophthalmology Subspecialty Diploma for Cataract and Refractive surgery), "war die Prüfung anspruchsvoll. Aber das ist auch gut so: Wir müssen kontinuierlich an uns arbeiten, um unseren Patienten die bestmögliche Versorgung angedeihen zu lassen." Dick wird als Präsident der DGII zusammen mit Herrn Tagungspräsidenten Professor Pillunat im Februar 2018 den von Augenchirurgen aus zahlreichen Ländern besuchten Kongress der Fachgesellschaft in Dresden leiten.

DGII Vizepräsident Professor Auffarth fügte an, dass die deutsche Fachgesellschaft für Katarakt- und Refraktivchirurgie DGII ihre Mitglieder bestärkt und unterstützt, sich bei Vorliegen der Voraussetzungen diesem Examen bei Wunsch zu unterziehen. "Die Entwicklung in der Augenchirurgie schreitet in einem derart rasanten Tempo voran“, berichtet Auffarth und ergänzt: "Verfahren und Indikationsprofile gerade in der refraktiven Chirurgie werden immer komplexer. Vom Operateur sollte erwartet werden, dass er oder sie damit Schritt halten kann - Stillstand bedeutet in der heutigen Medizin mehr denn je Rückschritt."


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Positionierungspapier der DGII

Positionierung der DGII zur Stellungnahme „Abrechnung einer Katarakt-Operationen mit dem Femtosekundenlaser“ des PKV-Verbands vom 22. Juni 2017

Download als PDF



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DGII Kongresstermine 2019 - 2020 terminiert:

33. Kongress der DGII 2019 vom 14. - 16. Februar 2019 in Berlin

34. Kongress der DGII 2020 vom 13. - 15. Februar 2020 in Mainz


DGII Mitglied werden

Die DGII wurde im Jahre 1986 in Gießen gegründet. Seitdem ist die Mitgliederzahl konstant auf über 600 Mitglieder angestiegen.

 

Antrag auf Mitgliedschaft

Weitere Informationen

 


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Stellungname der DGII zum Avellino Gen Test

Die Avellino Laboratory Inc. hat jüngst einen neuen Test zum Gennachweis eingeführt, das sog. Avellino Gene Detection System (AGDS).
 
Dieser Test ermöglicht die Identifizierung einiger Mutationen, die im Zusammenhang.....
weiterlesen


Download Stellungnahme (PDF, 160 kb)


DGII unterstützt ESCRS Endophthalmitis Registry

Die Endophthalmitis ist eine schwerwiegende Komplikation bei Kataraktextraktionen, die jeder Ophthalmochirurg - und Patient - vermeiden möchte. Ohne genau um das Wie, Wann oder Warum eines wirksamen prophylaktischen Eingriffs zu wissen, folgt heutzutage nahezu jeder Chirurg dem Versorgungsstandard, bestehend aus Antisepsis und Antibiotika (1).
Obwohl die Kataraktchirurgie zu den weltweit am häufigsten durchgeführten Chirurgieverfahren zählt, war es nahezu unmöglich, angesichts der umfangreichen Patientenzahlen, die zur Durchführung klinischer Studien benötigt werden, Daten zu erheben, um die wirksamsten Prophylaxemaßnahmen zu definieren (1).
Um in Zukunft genauere Aussagen zu geeigneten Prophylaxemaßnahmen, basierend auf Daten von möglichst vielen Fällen, treffen zu können, hat die ESCRS unter https://www.endophthalmitisregistry.com eine Web-Plattform etabliert, die jeder Ophthalmochirurg, der Katarakte operiert oder intraokulare Injektionen verabreicht, kostenlos nutzen kann.
Der Vorstand der DGII begrüßt ausdrücklich die Initiative der ESCRS und es wäre hilfreich, wenn möglichst viele Ophthalmochirurgen teilnehmen und ihre Daten zur Verfügung stellen würden.

Quelle:
1. Empfehlungen der ESCRS zurPrävention und Therapie der Endophthalmitis
Nach der Kataraktextraktion: Daten, Dilemmata und Schlussfolgerungen 2013, ESCRS