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Willkommen bei der Deutschsprachigen Gesellschaft für
Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII)

Die Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII)  wurde im Jahr 1986 als europäische, deutschsprachige Gesellschaft von Katarakt- und refraktiven Chirurgen gegründet.

Die DGII fördert als gemeinnütziger Verein die wissenschaftliche und praktische Tätigkeit auf dem Gebiet der intraokularen Implantation von Linsen sowie der Katarakt- und refraktiven Chirurgie des Auges durch Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen und durch Anregungen wissenschaftlicher Arbeiten. 

Die DGII hat auch zum Ziel, über die Doppelmitgliedschaft in der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) internationale Kontakte zu vertiefen. Dank des Engagements der Europäer gelang es, ab 1996 gleichberechtigt mit den US-Amerikanern die auflagenstärkste ophthalmochirurgische wissenschaftliche Zeitschrift, das Journal of Cataract and Refractive Surgery (Impact Factor 2.285 im Jahr 2008) herauszugeben.

 

Neuigkeiten

Professor Draeger.

Die DGII trauert um ihr Gründungsmitglied Prof. Dr. med. Jörg Draeger

Jörg Draeger (1929 - 2017)

The sky is the limit, heißt es im Angelsächsischen. Für Jörg Draeger war nicht einmal der Himmel, den er als begeisterter Pilot als sein Refugium ansah, die Grenze. Seine Gedanken und Konzepte gingen über diesen hinaus - ins Weltall. Als Raumfahrtmediziner, der er neben dem Ophthalmologen war, beschäftigten ihn Fragen der Physiologie unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit. Sein ganz besonderes Interesse galt im All wie in der Klinik dem Glaukom. So fand eine der Innovationen Draegers, das Selbsttonometer, den Weg an Bord der D 1- Mission, bei denen sich 1985 Astronauten einer Serie von Druckmessungen an Bord der Raumfähre Challenger (die bei ihrem nächsten Start einige Monate später explodierte) unterzogen und eine annähernde Verdopplung des IOD in der Schwerelosigkeit dokumentierten.

Die Tonometrie war der Kern des klinischen Wirkens Draegers und sein Stolz zu betonen, bei wem er diese Untersuchung gelernt und seine lebenslange Einstellung zum Glaukom erworben hatte, ermüdete nie: bei Hans Goldmann, dem brillanten Berner Klinikdirektor, welcher uns das Goldmann-Tonometer hinterließ. Noch bis ins hohe Alter hinein würzte Draeger glaukomatologische Diskussionen auf Kongressen wie der DOG oder der DGII mit dem Hinweis auf Goldmann und dessen grundlegendem Verständnis von der Rolle des okulären Perfusionsdrucks als einem pathogenetischen Faktor des Leidens.

Draeger, 1929 in Thüringen geboren, verbrachte seine Lebenswerk in Hamburg, wo er 1980 an die Spitze der Universitätsaugenklinik berufen wurde. Er war nicht nur Präsident der DOG, sondern auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Luft-und Raumfahrtmedizin sowie Vizepräsident der Medical Aerospace Association. Einen erfolgreichen internationalen Raumfahrtmedizinkongress 1994 in Hamburg ausgerichtet zu haben, gehörte zu den Highlights eines an Erfolgen und Ehrungen reichen akademischen Lebens. Die Nachricht von seinem Ableben im 88. Lebensjahr lässt seine Freunde (derer gab es viele) betroffen zurück und jene, die nicht so gut mit ihm auskamen (derer gab es einige) ,veranlasst sie zum Innehalten. Wir in der DGII sind Jörg Draeger als einem der Gründungsmitglieder unserer Gesellschaft besonders tief verbunden.

Er ist jetzt bei den Sternen.

H. Burkhard Dick, Präsident der DGII
Gerd U. Auffarth, Vizepräsident der DGII


DGII Aktuell September 2017

DGII Aktuell

September 2017

- 32. Tagung der DGII in Dresden vom 15.02. bis 17.02.2018
- ESCRS/DGII-Symposium
- DGII-Preisträger 2017, Informationen
- Trans-PRK als refraktives Oberflächenverfahren der Wahl
- SMILE : Nachkorrektur mittels PRK
- Hornhautchirurgie: Das Düsseldorfer Keratoprothesen-Programm
- I-Ring zur mechanischen Pupillenerweiterung bei enger Pupille
- Intraokularlinsen: Aktueller Vergleich der Preloaded Injektor-Systemen

DGII Aktuell downloaden / drucken (PDF, 3 MB)



Professor Pillunat

32. Tagung der DGII in Dresden - 15.-17. Februar 2018

Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich möchte ich Sie zum 32. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie in die Barockstadt Dresden einladen. Der Vorstand der DGII und auch ich freuen sich darauf, Sie im schönen „Elbflorenz“ begrüßen zu dürfen. Das Dresdner Congresszentrum liegt direkt an der Elbe und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt. In wenigen Gehminuten erreichen Sie die Semperoper, die Hofkirche, die Frauenkirche, den Zwinger, den Alt und den Neumarkt. Am und neben dem Kongresszentrum sind zahlreiche Hotels sehr gut zu Fuß erreichbar. Wir tagen und übernachten somit mitten in der sächsischen Metropole.
Dresden, Hauptstadt des Freistaates Sachsen, kann über das Straßen- und auch Bahnnetz sowie über den Dresdner Flughafen exzellent erreicht werden. Im Kongresszentrum können wir alle Sitzungen direkt nebeneinander stattfinden lassen sowie auch in den kleineren Tagungsräumen sämtliche Kurse.  
Einen der Schwerpunkte der Dresdner Tagung stellt die minimalinvasive Glaukomchirurgie und die kombinierte Glaukomchirurgie dar. Da nach wie vor ein Großteil der intraokularen Linseneingriffe mittels Phakoemulsifikation durchgeführt wird, soll in einer Schwerpunktsitzung die Zukunft der Phakoemulsifikation diskutiert und die Kombination mit Glaukomoperationen präsentiert werden. Aber auch die zahlreichen Facetten der Hornhautchirurgie werden intensiv beleuchtet und diskutiert. In unterschiedlichen Sitzungen zur Lasik und auch Smile-Technik werden die Neuerungen der Myopie-, Hyperopie- und auch Presbyopie-Korrektur präsentiert. Auch auf dem Feld der Kunstlinsenentwicklung hat es wieder Weiter- und Fortentwicklungen gegeben. Diese werden in den Spezialsitzungen zu multifokalen sowie auch zu den extended depth-of-focus Kunstlinsen besprochen. Es werden nicht nur experimentelle wie auch klinische Forschungen vorgestellt sondern auch prospektiv durchgeführte Studien. Das corneale kollagene Crosslinking, welches von Prof. Dr. Spörl und Prof. Dr. Dr. Seiler an der Dresdner Klinik entwickelt wurde, soll in einer speziellen Sitzung beleuchtet werden. Es wird u. a. diskutiert, ob ein refraktives Crosslinking tatsachlich machbar und/oder sinnvoll ist. Weiterentwicklungen dieses mittlerweile weltweit etablierten therapeutischen Vorgehens werden vorgestellt, Nebenwirkungen und mögliche Komplikationsspektren werden diskutiert.  Internationale Experten aus vielen europäischen Ländern werden mit zahlreichen Referaten unseren Kongress bereichern und auch den Blick über den Tellerrand hinaus richten. Das umfangreiche Kursangebot wird insgesamt noch erweitert, so dass sämtliche Aspekte der DGII in vielen Wetlabs und Diskussionsrunden besprochen werden können.
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und dürfen Sie nochmals ganz herzlich nach Dresden zur DGII 2018 einladen.

Ihr
Prof. Dr. Lutz E. Pillunat


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DGII Kongresstermine 2018 - 2020 terminiert:

32. Kongress der DGII 2018 vom 15. - 17. Februar 2018 in Dresden

33. Kongress der DGII 2019 vom 14. - 16. Februar 2019 in Berlin

34. Kongress der DGII 2020 vom 13. - 15. Februar 2020 in Mainz


Neuer DGII Vorstand gewählt

Auf der 31. Tagung in Dortmund wurde Frau Priv.-Doz. Dr. Anja Liekfeld (Potsdam) erstmals in den Vorstand gewählt. Dafür ist Frau Prof. Dr. Maya Müller (Zürich), die zweimal in den Vorstand gewählt worden war, turnusmäßig ausgeschieden. Herr Dr. Peter Hoffmann (Castrop-Rauxel) wurde ebenfalls für eine zweite Amtsperiode als Vorstandsmitglied bestätigt.

DGII-Vorstand in der Übersicht


 

DGII Programm 2017

31. Kongress der DGII 2017 vom 16. - 18. Februar 2017 in Dortmund

31. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie mit Wet-Labs, Kursveranstaltungen, Programm für Pflegepersonal.

INFORMATIONEN/TAGUNGSHOMEPAGE

PROGRAMM ALS PDF

TAGUNGSANMELDUNG


DGII Aktuell Titelseite

DGII Aktuell

Februar 2017

- 31. Tagung der DGII in Dortmund vom 16.02. bis 18.02.2017
- Die DGII in Dortmund 2017 - Grußworte des Präsidenten
- Die Augenchirurginnen – Das Netzwerk für Frauen in der Augenchirurgie
- Neue Preloaded-IOL: Handhabung wird immer besser
- Verschiedene bifokale Intraokularlinsen im Vergleich – Eine Analyse an der optischen Bank
- SMILE – Neue intrastromale refraktive Chirurgie
- Das Prinzip der kleinen Blende funktioniert auch in der IOL: Klinische Erfahrungen mit IC-8

DGII Aktuell downloaden / drucken (PDF, 509 KB)



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DGII Umfrage 2017 und Ergebnisse 2016

Intraokulare Operationen im Jahr 2017:
Aktuellen Umfrage von DGII, DOG, BVA und BDOC

Download Umfrage als PDF
Download Anschreiben Umfrage als PDF
Ergebnisse der DGII Umfrage 2016


DGII Mitglied werden

Die DGII wurde im Jahre 1986 in Gießen gegründet. Seitdem ist die Mitgliederzahl konstant auf über 600 Mitglieder angestiegen.

 

Antrag auf Mitgliedschaft

Weitere Informationen

 


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Ausschreibung 2017 European Research Award

Der AECOS (American-European Congress of Ophthalmic Surgery) European Research Award ist für das Jahr 2017 ausgeschrieben worden. Per Preis ist mit 20.000 EUR dotiert.

Download Ausschreibung (PDF, 148 kb)


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Stellungname der DGII zum Avellino Gen Test

Die Avellino Laboratory Inc. hat jüngst einen neuen Test zum Gennachweis eingeführt, das sog. Avellino Gene Detection System (AGDS).
 
Dieser Test ermöglicht die Identifizierung einiger Mutationen, die im Zusammenhang.....
weiterlesen


Download Stellungnahme (PDF, 160 kb)

DGII unterstützt ESCRS Endophthalmitis Registry

Die Endophthalmitis ist eine schwerwiegende Komplikation bei Kataraktextraktionen, die jeder Ophthalmochirurg - und Patient - vermeiden möchte. Ohne genau um das Wie, Wann oder Warum eines wirksamen prophylaktischen Eingriffs zu wissen, folgt heutzutage nahezu jeder Chirurg dem Versorgungsstandard, bestehend aus Antisepsis und Antibiotika (1).
Obwohl die Kataraktchirurgie zu den weltweit am häufigsten durchgeführten Chirurgieverfahren zählt, war es nahezu unmöglich, angesichts der umfangreichen Patientenzahlen, die zur Durchführung klinischer Studien benötigt werden, Daten zu erheben, um die wirksamsten Prophylaxemaßnahmen zu definieren (1).
Um in Zukunft genauere Aussagen zu geeigneten Prophylaxemaßnahmen, basierend auf Daten von möglichst vielen Fällen, treffen zu können, hat die ESCRS unter https://www.endophthalmitisregistry.com eine Web-Plattform etabliert, die jeder Ophthalmochirurg, der Katarakte operiert oder intraokulare Injektionen verabreicht, kostenlos nutzen kann.
Der Vorstand der DGII begrüßt ausdrücklich die Initiative der ESCRS und es wäre hilfreich, wenn möglichst viele Ophthalmochirurgen teilnehmen und ihre Daten zur Verfügung stellen würden.

Quelle:
1. Empfehlungen der ESCRS zurPrävention und Therapie der Endophthalmitis
Nach der Kataraktextraktion: Daten, Dilemmata und Schlussfolgerungen 2013, ESCRS


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 DOG Symposium