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Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation und refraktive Chirurgie
DGII 2010
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24. Kongress der DGII 2010

Abstracts DGII 2010

X. Wissenschaftliche Sitzung: Qualitätsmanagement – Ergebnisse

V75

Kombinierte Implantation von Intraokularlinsen mit und ohne Blaulic htfilter –
liegt ein ärztlicher Behandlungsfehler vor?


Schmack I, Hengerer FH, Dick HB
Universitäts-Augenklinik Bochum

Der Anteil der im Rahmen von Kataraktoperationen implantierten
Intraokularlinsen (IOLs) mit zusätzlichem Blaufilter hat in den letzten
Jahren kontinuierlich zugenommen. Als potentielle Vorteile gegenüber
konventionellen IOLs mit alleinigem UV-Filter werden eine
verbesserte Farb- und Kontrastempfindung sowie protektive
Eigenschaften im Hinblick auf die Entwicklung und den Verlauf der
altersbedingten Makuladegeneration angeführt. Intraindividuelle
Vergleichsstudien von Patienten mit Implantation von IOLs mit und
ohne zusätzlichen Blaufilter wurden jedoch bisher nur begrenzt
und mit zum Teil widersprüchlichen Ergebnissen durchgeführt.
Aufgrundlage eines Gutachtens bezüglich einer 47-jährigen Patientin,
bei der nach zunächst einseitiger Kataraktoperation mit Implantation
einer Blaufilter-IOL auf dem Partnerauge eine IOL ohne Blaufilter
implantiert wurde, sollen unter Berücksichtigung der gegenwärtigen
Studienlage folgende Fragen erörtert werden: 1. Sind aufgrund
des geschilderten Vorgehens subjektive oder funktionelle
Beeinträchtigungen für die Patientin zu erwarten? Wenn ja, inwieweit
lässt sich hieraus ein ärztlicher Behandlungsfehler ableiten?


Erschienen in:
Klin Monatsbl Augenheilkd 2010; 227: Suppl. 1, S1–S24
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York · ISSN 1431-634X