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23. Kongress der DGII 2009
Abstracts DGII 2009
I.
Wissenschaftliche
Sitzung:
Diagnostische
Verfahren
V 2
Densiometrie der Linsenvorderflächen bei Patienten mit Pseudo-Exfoliations-Syndrom
Löw U1, Jonescu-Cuypers C1, Gatzioufas Z1, Schnaidt A1,
Kozobolis V2, Gkika M2, Seitz B1
1 Universitäts- Augenklinik Homburg/Saar
2 Democritus
University of Thrace, Eye Clinic, Alexandroupolis
(Griechenland)
Hintergrund und Ziele:
Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, ob durch die Densiometrie (Pentacam) der Linsenvorderfläche ein Pseudoexfoliations-Syndrom diagnostiziert werden kann.
Patienten und Methode: In der prospektivenStudie wurden 27 Patienten mit einer reinen Katarakt und 27 Patienten mit einem PEX-Syndrom untersucht. Bestimmt wurde die Densiometrie der Linsenvorderfläche und der hinteren Hornhautfläche sowie weitere Parameter wurden in die Analyse mit einbezogen.
Ergebnisse: Das mittlere Lebensalter der Patienten mit einer Katarakt lag bei 74,8 ± 5,4 Jahren, bei den PEX-Patienten bei 76 (± 6,5) Jahren. Die Differenz der Linsenkapseldichte zwischen der PEX-Gruppe (MW ± Std: 29,6 ± 7,7) und Katarakt-Gruppe (MW ± Std: 19,2 ± 4,3) war statistisch signifikant (t-Test, p < 0,05). Kein signifikanter Unterschied war im Vergleich der anderen Parameter (zentrale Hornhautdicke, Vorderkammertiefe, Kammerwinkel und Kammervolumen) zu verzeichnen. Schlussfolgerung: In unsere Studie konnte nachgewiesen werden, dass die Dichte der vorderen Linsenkapsel bei PEX größer ist als bei reiner Katarakt. Somit können mit der Pentacam zusätzliche diagnostische Befunde im Hinblick auf PEX erhoben werden und dies insbesondere dann, wenn durch eine Mydriasisschwäche eine vollständige Beurteilung der Linse nicht möglich ist.
Erschienen in:
Klin Monatsbl Augenheilkd 2009; 226: Suppl 1, 1–24
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart - New York;
ISSN 1431-634X
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